RD a.D. Hugo Gebhard


Intern. Volkswanderungstagunfall, Urt. des OLG Saarbrücken
vom 25.01.05, Az. 4 U 212/04
 
Veröffentlicht in NZV 2005, 580
 
Sachverhalt: Volkswanderung am 11.01.03 mit Startgeld, Ankündigung: „Findet bei jedem Wetter statt“. Veranstalter hatte auf einem Schild auf Schnee und Eisglätte hingewiesen und um besondere Vorsicht gebeten. Klägerin stürzte auf Eisschicht, die von Schnee überdeckt war. Klageabweisung.
 
  1. Nur solche Maßnahmen seien erforderlich, die ein verständiger und umsichtiger Mensch für ausreichend halten dürfe, um andere Menschen vor Schaden zu bewahren.
  2. Winterliche Beeinträchtigungen seien für jedermann ohne weiteres erkennbar gewesen. Veranstalter sei nicht verpflichtet gewesen, die Gesamtstrecke oder Teile davon von Schnee frei zu räumen oder zu streuen.