RD a.D. Hugo Gebhard


Glasscherbenfall des OLG Düsseldorf,
Urteil vom 04.12.1997, Az. 18 U 357/97
 
 
Veröffentlicht in VersR 1998, 1166
 
Sachverhalt: Hund verletzte sich an Glasscherben, die in einem an einem See gelegenen Wald lagen. Klageabweisung.
 
Ø Soweit sich der Hund an Glasscherben im Wald verletzt habe, scheitere ein Anspruch schon an § 2 Abs. 1 LFoG, wonach jedes Betreten des Waldes auf eigene Gefahr “ erfolge.
Ø Eine vom Waldbesitzer geschaffene Gefahr, mit der der Hundebesitzer nicht habe rechnen müssen liege nicht vor, denn mit Scherben im Uferbereich eines Sees sei angesichts des um sich greifenden Vandalismus zahlreicher Mitbürger stets zu rechnen.